Al Berto: Mondwechsel

alberto.jpg (5571 bytes) Roman
Aus dem Portugiesischen
von Sven Limbeck

ca. Sept. 1998, geb., ca. 120 S.
DM 32 / öS 224 / sFr 32
ISBN 3-932245-21-0
Al Berto ist der Verfasser einer prägnanten und zugleich poetischen Prosa, in der es ihm gelingt, die eigene Biographie in mitreißende, schmerzhafte und lustvolle Bilder zu kleiden, die zwischen Melancholie und Lebenslust hin- und hergerissen sind.

© 1998 Elfenbein Verlag
Über das Buch

Mondwechsel, Al Bertos einziger Roman, erzählt im Wechsel von Gegenwart und Erinnerung, Bildern der Lähmung und wildbewegten Episoden die Geschichte eines Heimatlosen. Er schildert die Streifzüge eines jungen Mannes durch den Untergrund Europas, durch die nächtlichen Städte, seine Zufallsbegegnungen und sexuellen Exzesse mit Namenslosen, seine Suche nach Liebe.

"Al Berto gehört einer Generation von Dichtern an, bei der Leben, Abenteuer und Literatur untrennbar miteinander verbunden sind. Er schuf ein Werk, das den Weg der Menschen nachzeichnet, die nach dem Exil das befreite Land wieder aufnehmen."
Nuno Judice, Público

Textauszug:

Er hatte ihn verführt, mitgenommen, gestreichelt, aber er wußte nicht, ob er einen Namen besaß. Nichts von alldem schien ihm Liebe zu sein, weil die Liebe eines Gesichtes bedarf, einen Namen braucht. Die Nacktheit hingegen verlangt nichts. Sie hilft beim Geben und Nehmen, und man vergißt, sobald der Tag anbricht. Und sie tut kaum weh.


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